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Wie wirkt sich der Orientierungsgrad verschiedener Polyesterfilamente auf die Gleichmäßigkeit und Abriebfestigkeit von Mischgarnen aus?

Polyester-Mischgarne werden in der Textilindustrie häufig für Bekleidung, Heimtextilien und Industriestoffe verwendet. Ihre Leistung bestimmt direkt die Qualität und Lebensdauer des Stoffes. Der Orientierungsgrad von Polyesterfilamenten ist ein entscheidender Faktor, der die Gleichmäßigkeit und Abriebfestigkeit von Mischgarnen beeinflusst. Polyesterfilamente mit unterschiedlichem Orientierungsgrad weisen während des Spinnprozesses erhebliche Unterschiede auf, die sich stark auf die Garnstruktur und die nachfolgenden Stoffeigenschaften auswirken.

Definition und Klassifizierung der Polyesterfilamentorientierung

Die Ausrichtung der Polyesterfilamente bezieht sich auf den Grad der Längsausrichtung der Molekülketten. Fasern mit hohem Orientierungsgrad weisen regelmäßige, dichte Molekülketten auf, während Fasern mit niedrigem Orientierungsgrad relativ ungeordnete Molekülketten aufweisen. Polyesterfilamente können nach ihrem Orientierungsgrad in hochorientierte Garne (HOY), halborientierte Garne (POY) und niedrigorientierte Garne (LOY) eingeteilt werden. Fasern mit unterschiedlichem Orientierungsgrad weisen Unterschiede in der Zugfestigkeit, Elastizität, Oberflächenglätte und Hygroskopizität auf. Diese Unterschiede spiegeln sich direkt in der Gleichmäßigkeit und Abriebfestigkeit von Mischgarnen wider.

Auswirkungen auf die Gleichmäßigkeit der Mischgarne

Hochorientierte Polyesterfilamente haben dichte Molekülketten, was zu hoher Festigkeit, geringer Elastizität und geringer Dehnung führt. Während des Mischprozesses sorgen hochorientierte Filamente für eine stabile Garnstruktur, reduzieren Faserbrüche und -auslassungen und tragen zu einer gleichmäßigen Garndicke bei. Halborientierte Polyesterfilamente haben eine hohe Dehnung, wodurch sie während des Spinnens anfällig für örtliche ungleichmäßige Dehnung sind, was zu Schwankungen der Garndicke führt. Niedrigorientierte Polyesterfilamente haben lockere Molekülketten, was zu einer Lockerung und Verfilzung der Fasern führen kann, was zu einer instabilen Garnstruktur und einer deutlich ungleichmäßigen Garndicke führt. Das Mischungsverhältnis und die Unterschiede in der Faserorientierung wirken sich auf die Einheitlichkeit der linearen Dichte und die Oberflächenbeschaffenheit des Garns aus. Eine schlechte Garngleichmäßigkeit kann zu ungleichmäßiger Stoffdichte, kosmetischen Mängeln und erhöhten Schwierigkeiten beim anschließenden Färben und Veredeln führen.

Einfluss auf die Abriebfestigkeit von Mischgarnen

Unter Abriebfestigkeit versteht man die Fähigkeit eines Garns, Reibung und Belastung während der Verwendung eines Stoffes zu widerstehen. Hochorientierte Polyesterfilamente bieten eine hohe Festigkeit und eine glatte Oberfläche. Mischgarne verteilen die Belastung während des Webens und der Verwendung gleichmäßig, reduzieren Faserbrüche und Oberflächenfasern und verbessern die Abriebfestigkeit erheblich. Halborientierte und niedrigorientierte Polyesterfilamente weisen eine relativ schlechte Abriebfestigkeit auf. Fasern neigen bei Reibung zu Haarigkeit und Bruch, was zu einer verringerten Abriebfestigkeit des Garns führt. Die Abriebfestigkeit von Mischgarnen hängt eng mit dem Grad der Faserorientierung zusammen. Hochorientierte Filamente fungieren als Gerüst innerhalb des Garns und verbessern die allgemeine strukturelle Stabilität und Langlebigkeit.

Passender Spinnprozess mit Ausrichtung

Der Einfluss des Spinnprozesses auf die Orientierung von Polyesterfilamenten kann nicht ignoriert werden. Hochorientierte Filamente eignen sich für Prozesse wie Ringspinnerei und Offenendspinnen und bewahren die Festigkeit und Gleichmäßigkeit des Garns. Halborientierte und niedrigorientierte Garne neigen beim Spinnen zum Bruch der Enden und zur Haarigkeit, was eine Optimierung der Garnstruktur durch Anpassung des Verzugsverhältnisses, der Drehung und der Zwirnmethode erfordert. Eine unsachgemäße Abstimmung der Spinnprozessparameter auf die Faserorientierung kann zu Garndickenschwankungen, erhöhtem Fadenbruch und verringerter Gleichmäßigkeit und Abriebfestigkeit führen.

Die Auswirkung des Mischungsverhältnisses auf Gleichmäßigkeit und Abriebfestigkeit

Beim Mischen von Polyesterfilamenten mit Naturfasern wirkt sich das Verhältnis von Polyesterfilamenten mit unterschiedlicher Orientierung direkt auf die Garnleistung aus. Eine Erhöhung des Anteils hochorientierter Polyesterfilamente verbessert die Gleichmäßigkeit des Garns und die Abriebfestigkeit, kann aber auch zu einem steiferen Stoffgefühl führen. Eine Erhöhung des Anteils an halborientierten und niedrigorientierten Polyesterfilamenten erhöht die Weichheit des Garns, verringert jedoch seine Gleichmäßigkeit und Abriebfestigkeit. Die rationelle Steuerung des Mischungsverhältnisses von Filamenten mit unterschiedlichem Orientierungsgrad ist ein wichtiger technischer Schritt zur Herstellung hochwertiger Mischgarne.

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